Hverfjall und Godafoss – Wind, Wetter und Wasser

Hverfjall und Godafoss – Wind, Wetter und Wasser

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In der Nähe von Laugar haben wir eine interessante Höhle im Internet entdeckt, welche Grjótagjá heißt. Als wir dort ankommen, sehen wir bereits sehr viele Autos und haben direkt weniger Lust darauf, uns die Höhle anzusehen. Ich gehe mit meiner Kamera hinein, mit der Hoffnung eventuell ein Bild machen zu können. Die Höhle ist nicht sehr groß und hat unten einen kleinen natürlichen „Pool“. In der Höhle sind sehr viele Menschen, die dort baden, sitzen, entspannen und einfach reden – sehr schön anzusehen das Ganze, jedoch keine Chance auf ein Foto ohne Menschen.

Also fahren wir recht schnell weiter zum Hverfjall – unser erster Vulkan, auf den wir hinaufwandern werden. Es ist sehr windig auf dem Weg hinauf. Oben angekommen geht der Wind jedoch ins Extreme über – sogar so extrem, dass wir uns komplett gegen den Wind lehnen können ohne umzukippen. Dennoch hält uns dieser Wind nicht davon ab einmal den Krater entlang zu laufen, die ganze Runde. Es ist sehr interessant solch einen Vulkan zu sehen und vor Allem auf ihm zu laufen, dennoch sollte man die Gefahren dabei nicht unterschätzen und immer auf sich aufpassen.

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Nach dem Stop beim Hverfjall fahren wir zum Godafoss, ein sehr schön anzusehender Wasserfall in Island. Wir sind dort natürlich nicht alleine und müssen nach Motiven suchen, ohne andere Menschen im Bild zu haben. Erleichtert wird unsere Suche danach, als es anfängt zu regnen und mein Bruder und ich die gesamte Location sozusagen für uns haben. Wir verbringen recht viel Zeit dort und genießen trotz des Regens diese atemberaubende Natur.

Als es dann langsam dunkel wird, machen wir uns auf den Weg zur Hafenstadt Akureyri um eine Kleinigkeit zu essen. Danach geht es knapp 2 Stunden zu unserer nächsten Unterkunft nach Blönduós, ein kleiner Ort im Nordwesten Islands. Eigentlich sind dort zu dieser Jahreszeit sehr gute Bedingungen für Polarlichter – leider sollte es für uns heute wieder nicht so sein. Etwas Gutes hat es auch, so können wir zeitig ins Bett gehen, um morgen früh den Sonnenaufgang zu fotografieren.

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Die Reise geht weiter..